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So kocht Österreichs Zukunft

Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR bringt Nachwuchstalente und Spitzenköche an einen Herd

06. Oktober 2026

Die Sieger:innen von Taste of Tomorrow 2026
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Acht junge Köch:innen und Köche, dieselben Ausgangsbedingungen und acht vollkommen unterschiedliche Antworten. Beim Finale von Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR am Montag, 5. Oktober 2026, wurde in der Tourismusschule Klessheim sichtbar, worum es bei erfolgreicher Nachwuchsförderung gehen kann: nicht darum, junge Talente in eine vorgegebene kulinarische Form zu pressen, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, eine eigene Handschrift zu entwickeln und diese vor Menschen zu präsentieren, die selbst seit Jahren oder Jahrzehnten Gastronomie leben.

Aus mehr als 100 Einreichungen qualifizierten sich acht Kandidat:innen aus Österreich und Deutschland für das Finale. Dort mussten sie ihr bereits bei der Bewerbung entwickeltes Gericht unter Wettbewerbsbedingungen erneut umsetzen und einer außergewöhnlich breit besetzten Fachjury präsentieren. Den großen Taste-of-Tomorrow-Pokal nahm schließlich die wettbewerbserprobte Carina Andress mit ihrem Dessert „Golden Thread“ mit nach Hause. Bereits 2021 erreichte sie Platz 5 beim Falstaff Young Talents Cup und 2024 gewann sie den Vienna Junior Cake Master. Theresa Postl sicherte sich mit dem von der Jury als am besten abgeschmeckt gelobten Gericht „Heiß trifft Kalt – vom Blaufränkisch-Ochsenbackerl bis zum gefrorenen Camembert“ Platz zwei, Valentin Wagner belegte mit „Der Taco“ den dritten Platz.

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Ein Warenkorb, acht Handschriften

Die Aufgabe begann lange vor dem Finale. Für ihre Bewerbung mussten die Teilnehmer:innen aus einem definierten Warenkorb ein eigenständiges Gericht entwickeln. Mindestens vier der vorgegebenen Produkte waren dabei als wesentliche Komponenten einzusetzen. Zur Auswahl standen unter anderem Ochsenbackerl von Chefs Culinar, Rösti-Kartoffelprodukte von 11er, Chef Greens, Pasta von Barilla sowie ausgewählte Gewürze von STAY SPICED!. Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, möglichst viel auf einem Teller unterzubringen. „Ein Warenkorb schafft zunächst für alle dieselben Voraussetzungen. Spannend wird es in dem Moment, in dem daraus acht völlig unterschiedliche Ideen entstehen. Wir wollen sehen, wie junge Köch:innen denken: Welche Produkte werden zu Hauptdarstellern? Was wird weggelassen? Wo entsteht eine eigene Handschrift? Genau diese Entscheidungen machen aus Zutaten ein Gericht“, erklärt Alexandra Gorsche, Veranstalterin von Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR.

Bewertet wurden die Finalgerichte nach klar definierten Kriterien: Geschmack, Kreativität, Optik, fachliche Umsetzung, Ressourcenschonung, Hygiene und Zeitmanagement. Damit ging es nicht ausschließlich um den perfekten Moment auf dem Teller, sondern ebenso um jene Kompetenzen, die im professionellen Küchenalltag entscheiden. Und noch etwas unterscheidet das Format von einem reinen Kochwettbewerb: Nach dem Kochen endet die Juryarbeit nicht. Alle acht Finalist:innen erhielten eine differenzierte Punktebewertung und persönliches Feedback der Profis. Denn ein technisch starkes Gericht kann dennoch Fragen offenlassen. Eine mutige Idee kann geschmacklich überzeugen und gleichzeitig im täglichen Küchenbetrieb schwer umsetzbar sein. Und hinter einem noch nicht perfekten Teller kann bereits eine Handschrift sichtbar werden, die mit dem richtigen Feedback entscheidend weiterentwickelt werden kann.

Christoph Unterbergers Gericht

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Hannah Berndls Gericht

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Hubertus Distls Gericht

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Tobias Wagners Gericht

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Valentin Wagners Gericht

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Theresa Postls Gericht

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Julia Herndlers Gericht

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Carina Andress Gericht

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Zehn Michelin-Sterne und vor allem 19 mögliche Türenöffner

Dass dafür eine ungewöhnlich große Jury eingeladen wird, ist bewusst Teil des Konzepts von Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR. Die Jury 2026 vereinte zehn Michelin-Sterne, 28 Gault-Millau-Hauben, zahlreiche weitere Auszeichnungen und vor allem sehr unterschiedliche Perspektiven auf zeitgemäße Gastronomie.

Mit dabei waren: Martin Klein, Harald Irka, Simon Wagner, Lukas Kienbauer, Mike Süsser, Hannes Müller, Didi Maier, Stefan Birnbacher, Vroni Lutz, Dominik Süss, Philipp Stohner, Christoph Forthuber, Daniel Klein, Christian Lankes, Stefan Lastin, Josef Leitner, Sebastian Leutgeb, Hermann Poll und Stefan Viehauser. Die Größe der Jury hat einen langfristigen Gedanken. „Uns geht es um sehr viel mehr als um einen Pokal. Wir wollen diese jungen, motivierten Menschen mit Persönlichkeiten zusammenbringen, die ihnen zeigen, was in dieser Branche möglich ist. Deshalb sitzen bei uns so viele unterschiedliche, hochkarätige Menschen in der Jury. Aus einem Gespräch kann ein Praktikum entstehen, aus einem Kontakt eine nächste berufliche Station, aus einem ehrlichen Feedback vielleicht genau jener Impuls, der jemanden weitermachen lässt“, sagt Alexandra Gorsche.

Und genau hier liege für sie der eigentliche Kern des Projekts: „Unser größter Erfolg wäre nicht, dass jemand einen Wettbewerb gewinnt. Unser größter Erfolg wäre, wenn diese jungen Menschen in fünf, zehn oder zwanzig Jahren noch immer mit Begeisterung Teil dieser Branche sind. Gastronomie verliert zu viele Talente. Wir wollen ihnen Menschen begegnen lassen, für die ihre Arbeit längst mehr ist als ein Beruf. Menschen, die Gastronomie leben. Diese Begeisterung ist ansteckend. Wenn daraus Mut, Freude, Perspektiven und ein Netzwerk entstehen, dann hat Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR genau das erreicht, wofür wir es gegründet haben.“ Denn kulinarische Karrieren entstehen selten ausschließlich am Herd. Sie entstehen auch durch Menschen, die Wissen weitergeben, Türen öffnen, jemanden empfehlen, einen Kontakt herstellen oder früh erkennen, welches Potenzial in einem jungen Talent steckt.

Nachwuchsförderung bedeutet deshalb auch, Zugang zu ermöglichen.

Und genau dieser Zugang soll bei Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR nicht erst mit dem ersten großen Titel, dem ersten Michelin-Stern oder der ersten Führungsposition beginnen. Sondern davor.

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Wettbewerb, Sichtbarkeit und ein nächster Schritt

Für die drei Erstplatzierten endet Taste of Tomorrow ebenfalls nicht mit der Siegerehrung. Carina Andress, Theresa Postl und Valentin Wagner erhielten neben ihren Auszeichnungen die eigens für den Wettbewerb gestalteten Trophäen von Dreikant und zusätzliche Sichtbarkeit innerhalb der nächsten Branchenformate. Bereits im November wartet die nächste Bühne. „Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR zeigt uns, dass dieses Konzept funktioniert und deshalb geht es unmittelbar weiter“, sagt Heimo Jessenko, Veranstalter von Taste of Tomorrow. „Schon im November folgt die nächste Challenge direkt auf der Alles für den Gast in Salzburg. Und 2027 erweitern wir das Format um eine eigene Bar- und Sommelier-Edition in Tirol, wieder gemeinsam mit einem starken Partner. Das sind aber nur zwei der nächsten Schritte. Unser Ziel ist es, aus Taste of Tomorrow eine Plattform zu entwickeln, die Nachwuchstalente langfristig begleitet, unterschiedliche Bereiche der Hospitality verbindet und immer wieder neue Möglichkeiten schafft, gesehen zu werden und die richtigen Menschen kennenzulernen.“

Damit verbindet Taste of Tomorrow Küche, Wettbewerb, Mentoring, Sichtbarkeit und Netzwerk zu einem Format, das bewusst über einen einzigen Wettbewerbstag hinausdenkt. Denn möglicherweise entscheidet sich die Zukunft der Gastronomie nicht nur daran, wer heute am besten kocht. Sondern auch daran, wer jungen Menschen einen Grund gibt, morgen noch weiterzumachen.

Die Finalist:innen von Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR 2026

  • Carina Andress
    Jahrgang 2001, bringt bereits umfassende Erfahrungen aus der professionellen Gastronomie mit. Bis September 2026 war sie im Le Méridien Vienna tätig, ab Mitte Oktober führt ihr weiterer Weg ins TIAN Restaurant Wien.

  • Hannah Berndl
    Jahrgang 2009, besucht seit 2023 die HLF Krems mit Schwerpunkt Hotelmanagement. Sie gehört damit zu jenen Finalist:innen, die noch mitten in ihrer Ausbildung stehen und dennoch bereits den Schritt auf eine österreichweite Wettbewerbsbühne wagen.

  • Hubertus Distl
    Jahrgang 2009, besucht seit September 2023 die Tourismusschule MODUL der Wirtschaftskammer Wien. Seine Finalteilnahme zeigt, wie früh die Auseinandersetzung mit einer eigenen kulinarischen Handschrift beginnen kann.

  • Julia Herndler
    Jahrgang 2008, besucht seit 2022 die Tourismusschulen HLF Krems und befindet sich aktuell im fünften Jahrgang.

  • Theresa Postl
    Jahrgang 2009, konnte bereits Erfahrungen bei Lukas Nagl sammeln und erhielt damit früh Einblicke in die Arbeitsweise anspruchsvoller Gastronomie. Seit 2023 besucht sie die Tourismusschule Bad Hofgastein.

  • Christoph Unterberger
    Jahrgang 2006, absolviert seit November 2025 seine Lehre zum Koch in der HOCHKÖNIGIN – Mountain Resort und bringt damit die Perspektive einer klassischen praktischen Ausbildung ins Finale von Taste of Tomorrow powered by CHEFS CULINAR ein.

  • Tobias Wagner
    Jahrgang 2002, arbeitet seit 2026 als Demi Chef de Cuisine im Hotel Sacher Salzburg. Er zählt damit zu den Finalist:innen, die bereits unmittelbar im professionellen Küchenalltag Verantwortung übernehmen.

  • Valentin Wagner
    Jahrgang 2004, ist seit Mai 2026 als Commis de Cuisine im Panorama Royal in Bad Häring tätig.

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Die Jury 2026 auf einen Blick

Gemeinsam vereint die Jury zehn Michelin-Sterne, 28 Gault-Millau-Hauben und zahlreiche weitere Auszeichnungen und Branchenerfahrungen:

Über Taste of Tomorrow

Taste of Tomorrow ist ein von Alexandra Gorsche und Heimo Jessenko, JeGo Beteiligungs GmbH, initiiertes Nachwuchsformat für junge Talente aus Gastronomie und Hospitality. Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen, die sich noch in Ausbildung befinden oder deren Abschluss maximal fünf Jahre zurückliegt. Das Format verbindet Wettbewerb, fachliches Feedback, Sichtbarkeit, Mentoring und Netzwerk. Im Mittelpunkt steht nicht ausschließlich die Platzierung, sondern die langfristige Förderung einer neuen Generation von Gastronom:innen.

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